Happy Ends 2018 1/1

Seppi

Nachdem im Herbst 2017 mein Katzenmädchen Sammy durch Krankheit ihres Bruders Felix plötzlich Einzelkatze geworden war und ich ihr einen Kumpel an die Seite stellen wollte, bat ich Frau Fannasch um Hilfe.

Durch ihre große Erfahrung konnte sie mir recht bald einen Kater vorstellen, Seppi, 13 Jahre.

Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Pflegestelle bei Diana mit seinem Rudel, einem anderen Kater und einer Kätzin.  Als ich ihn kennenlernen wollte, war er sehr schüchtern und wollte lieber hinter der Couch eingerollt in der Gardine liegen bleiben, meine mitgebrachten Leckerlis fand er trotzdem schmackhaft, die beiden Rudelkollegen fanden auch sehr gut, dass der Besuch was Gutes mitbringt.

Diana half mir, Seppi hinter der Couch hervorzuholen und ich konnte ihn kurz streicheln und mit ihm sprechen.

Seppi ist ein sehr hübscher Kater, 4 farbig milchkaffeefarben mit schwarzen Streifen und rund ums Kinn ist er weiß. Und ein bisschen grau ist auch noch dabei.

Ich habe mich eigentlich gleich dazu entschieden, ihn zu mit und Sammy zu holen.

Somit konnte ich also schon zum 2. Mal einer Fellnase von den Pfotenhelfern ein neues Zuhause zu geben.

Zuerst musste Seppi noch eine Zeitlang in der Pflegestelle bleiben, aber bald durfte ich ihn netterweise von Diana abholen und in sein neues Zuhause bringen.

Froh, der Transportbox entkommen zu sein, saß er erstmal unterm Bett und war natürlich verunsichert. Kurz danach wechselte er den Standort und machte es sich hinter der Couch im Gästezimmer bequem.

Da blieb er auch die nächsten Tage, kam aber immer raus, wenn ich ihm Futter brachte oder ihn kraulen wollte.

So nach und nach gewöhnte er sich an die neue Umgebung, an Sammy (die natürlich immer mitkam zu Seppi) und mich.

Er eroberte sich die Wohnung Stück für Stück und bald schon fand er die Couch klasse. Und er fühlte sich wohl.

Jetzt nach 3 Monaten bei uns hat er sich gut eingewöhnt. Zwar hat er noch Respekt vor der Sammy

(sie wird sauer, wenn es nicht das richtige Essen gibt), manchmal gibt es kleine  „Adoptiv- Geschwister – Streits“ , aber meistens läuft alles prima. Er ist sehr kuschelbedürftig, schläft nachts in meinem Bett und auch tagsüber ist das Bett meistens ein guter Platz zum Entspannen. Damit es schön kuschelig wird, hilft er auch beim Betten machen. Wenn der Hunger besonders groß ist, kann man auch mal nebeneinander futtern.

Dank Frau Fannasch und dem Superteam der Pfotenhelfer  habe ich jetzt wieder ein tolles Katzengespann.