Happy Ends 2018 1/1

Simba & Miky alias Fitzi und Miky

Liebe Photenhelfer,

 
mit den zwei Süßen haben sie uns sehr viel Gewuseln, Aktion und Spaß ins Haus gebracht.
Mit unseren beiden älteren Katzen, Boby und Maja kommen die beiden auch sehr gut aus und geben den beiden mehr Energie.
 

Miky der eher ruhigere von beiden, ist sehr verschmust und familienbezogen, er liebt es am Essenstisch während der Mahlzeit bei uns zu sitzen und neugierig über den Tisch zu schauen. Er ist ein wirklich lebendiger Kater,der zwar mit Vorsicht und Bedacht zuerst sich an alles ran tastet, dann aber mit Motivation agiert.

Simba, der wilde Rabauke, stellt unseren Alltag ziemlich auf den Kopf. Mit seiner verspielten und neugierigen Art klettert er auf Schränke und erkundet alles was ihm fremd ist. Er hat uns in der kurzen Zeit auch schon einen gewaltigen Schrecken eingejagt, da er sich auf eine Expedition in unserem Gemeinde Viertel begeben hat. Das war nicht nur für uns Menschen ein großer Schock. Miky, Maja und Boby waren sehr aufgeregt und traurig über sein verschwinden. Tag für Tag haben sie mit uns gelitten und die Augen offen gehalten.

Besonders sein Powerknuddeln hat uns am meisten gefehlt. Er hört sich immer an wie ein Rasendrescher wenn er zum Schmusen kommt, dies war ein sehr großer Schmerzpunkt in dieser Zeit. Erst nach drei Wochen konnten wir ihn auffinden, da eine Nachbarin und Freundin ihn durch Zufall gesehen hatte. Mit Hilfe der bewähten Fallen von den Photenhelfern, welche wir glücklicherweise ausleihen konnten, konnten wir ihn einfangen. Ganz unbeschadet ist er aber nicht davon gekommen.
Mit einer Wunde am Rücken und einem abgemagerten Erscheinungbild nahmen wir ihn wieder auf und schon nach kurzer Zeit machte er unseren Haushalt wieder unsicher.

Wir sind alle sehr glücklich darüber wie es letztendlich ausgegangen ist und danken den Potenhelfern, nicht nur für unsere zwei Sonnenscheine, sondern auch für die Unterstützung bei der Eingewöhnung, die Hilfe bei unserer Rettungsaktion und für die Bereitschaft immer zu helfen, wenn Not am Mann ist.

Mit freundlichen Grüßen Familie K., Anja, Janine, Mama und Papa

Muffin und Waffles

Nachdem unsere alte Katze eingeschläfert werden musste, war ziemlich bald klar, es geht nicht ohne Katzen, wir wollen so schnell wie möglich wieder Fellnasen aus dem Tierschutz aufnehmen. Über ein Jahr ist es nun schon her, dass wir die beiden Kater von den Pfotenhelfern bekommen haben. Seitdem ist viel passiert. Verliebt haben wir uns anfangs sofort in Muffin, weil er mit seinen Schmuseattacken einfach zum Niederknien ist. Waffles war am Anfang etwas zurückhaltender aber immer sehr souverän und entspannt. Eben der Ältere, Erfahrenere von beiden.

Zu Beginn hatten beide etwas Pech, Muffin ist mit einem hartnäckigen Schnupfen bei uns eingezogen, der auch nach Antibiotika-Behandlung nicht weichen wollte. So mussten wir in der ersten Zeit ziemlich viel Rotz von Möbeln und Wänden wischen. Nachdem das kleine Sensibelchen sich allerdings davon überzeugt hatte, dass ihm im neuen Heim für immer unendlich viel Aufmerksamkeit zuteilwird, entspannte sich die Lage langsam und mittlerweile ist der Schnupfen seit Monaten Geschichte. Waffles mussten nach wenigen Wochen bereits drei Zähne gezogen werden. Aber auch er überstand die Operation tapfer und ist seitdem das blühende Leben.

Obwohl die beiden ja miteinander aufgewachsen sind, lieben sie sich nicht abgöttisch, kommen aber im Großen und Ganzen gut klar. Muffin nervt seinen großen Mitbewohner öfter solange, bis dem der Kragen platzt und er klarstellen muss, wer der Stärkere von beiden ist. Das lässt Muffin allerdings völlig unbeeindruckt und kurz darauf fängt das Spielchen wider von vorne an. Sie können aber tatsächlich auch manchmal ganz lieb zueinander sein und wenn es kalt ist, kuscheln sie sich schonmal eng aneinander.

Beide sind sehr anhänglich und zum Glück sind wir zwei Menschen, sodass jeder Kater immer auf einem Schoß Platz findet. Jede Nacht schlafen sie bei uns im Bett, wobei Waffles darauf besteht, mit unter die Bettdecke zu kriechen.  Überhaupt ist er lange nicht mehr der Zurückhaltende, sondern fordert seine ausgiebigen Streichel- und Schmuseeinheiten ein und bekommt immer mehr Spaß an aufregenden Spielen. So fetzen sie jetzt gemeinsam oder abwechselnd dem Spielzeug hinterher oder surfen mit Karacho über die Fliesen auf die Spielangel zu.
Kurz vor Weihnachten sind wir in ein großes Haus umgezogen und auch den Umzug haben sie völlig unbeschadet überstanden und fühlen sich anscheinend, wenn das überhaupt möglich ist, noch wohler als zuvor. Jetzt haben sie so richtig viel Platz und dürfen bald nach einem vernetzen Balkon in der alten Wohnung sogar die Sonne im gesicherten Garten genießen.

Jeder Besuch schmilzt sofort dahin, wenn der flauschige Muffin sich jedem vor die Füße oder in die Arme wirft und auch der athletische, muskulöse (O-Ton Tierärztin) Waffles mit seinen riesigen Augen wird von jedem bewundert. So haben wir nun neben einem süßen Schmusemonster auch einen tollen Muskelkater!  Beide möchten wir auf gar keinen Fall mehr missen und sind überglücklich, dass uns die Pfotenhelfer zusammengebracht haben. Vielen Dank!

Roy - Geliebter Schlawiner

Eigentlich sollte Roy nur ein Pflegekater werden. Sein Griechisches Herrchen musste kurzfristig wieder nach Griechenland umziehen und Roy suchte eine Bleibe. Frisch als Pflegestelle eingerichtet, sagten wir gerne zu den vierjährigen Tigerkater bei uns aufzunehmen.
Am Tag seiner Ankunft waren wir auf die Hilfe meines Mannes angewiesen, der von Anfang an deutlich erklärte: „Mit dem Katzenthema habe ich nichts zu tun, dafür habe ich keine Zeit.“ Glücklicherweise erklärte er sich dennoch bereit, Roy im Pfotenhelfer-Büro abzuholen und in sein neues Übergangszuhause zu transportieren. So nahm mein Mann das  stattliche Tier mit den extra langen Schnurhaaren in Empfang.

Schon im Auto erzählte Roy miauend seine Lebensgeschichte. Mein Mann war beeindruckt und ergriffen von so viel Mitheilsamkeit. Kaum aus seiner Box herausgesprungen, ging er zielstrebig auf seinen „Übergangspfleger“ zu und kuschelte sich vertrauensvoll an ihn. Da war es auch schon passiert. Wir beschlossen, ein so niedlicher obdachloser Kater musste bei uns bleiben.
Inzwischen sind wir alle riesen Fans von Roy und seinem besonderen Charakter geworden. Völlig unerschrocken und zutraulich geht er auf alle Menschen zu. Vorallem die Postbooten hat er in sein kleines Herz geschlossen. Er wirft sich vor ihnen leidenschaftlich miauend auf dem Rücken und lässt sich am Bauch kraulen. Keiner kann seinem Charme widerstehen.

Viel Spaß hat Roy außerdem mit unseren Nachbarn. Er „besucht“ sie in ihren Häusern, sobald eine Tür offen steht. Gern geht er auch mal in die Erste Etage durch und legt sich dort gemütlich ins Bett.
Kürzlich erfuhren wir, dass er bei zwei weiteren Familien in unserer Straße sehr regelmäßig vorbeischaut, um die Fressnäpfe derer Katzen zu leeren. Mit seinen 7,3 kg Gewicht hat er immer großen Appetit und er genießt es offensichtlich ab und zu außerhalb zu essen.

Kinder haben ihn wegen seiner Gutmütigkeit und seinem großen Kuschelbedürfnis auf besondere Weise lieb gewonnen. Sie klingeln bei uns und fragen: „Ist Roy zu Hause und kann er zum Spielen raus kommen?“
Unser großer Dank geht an Kerstin Fannasch und das gesamte Pfotenhelfer-Team!
Roy ist für unsere Familie und seine Umwelt eine große Freude. Jetzt wo er da ist, wissen wir: Er hat bei uns bisher noch gefehlt! Simon, Brigitte und Hermann

Zorro alias Odin

Liebes Pfotenhelfer Team,

 

im November 2018 hat sich mein Leben komplett geändert und alles wurde auf den Kopf gestellt. Mein Name ist Rumpel und ich habe dank euch endlich einen kleinen Bruder bekommen. Sein Name ist Zorro.

Meine Familie und ich haben ihn zweimal bei seiner Pflegemama besucht und weil er und ich uns so gut verstanden, haben wir beschlossen, ihm bei uns ein dauerhaftes Zuhause zu geben (mir war ja gar nicht klar, wo ich da eingewilligt hatte). Mein kleiner Bruder hat sich sofort bei uns wohlgefühlt und hat noch nicht einmal geweint.

Anfangs war ich mir nicht so ganz sicher, wie ich das alles finden soll. Es war zwar toll, so viel mit dem Zwerg zu spielen, aber mein Bett teilen? Und meine Menschen? Meinen Ofen? Doch schon nach wenigen Tagen hatten wir uns so lieb gewonnen und konnten gar nicht mehr ohne einander sein, weshalb ich beschloss, dass Zorro in „mein“ Schlafzimmer einziehen darf.

Er hat auch schon Oma und Opa kennengelernt und die sind genauso begeistert von ihm, wie Zorro von ihnen. Zorro und ich balgen uns eigentlich den ganzen Tag überall, aber am liebsten im Garten.

Abends sind wir dann deshalb immer müde, aber das Spielen macht so viel Spieß, dass wir einfach nach einem kurzen Energietanken weiter machen.
In den Pausen geht Zorro dann zu einem Familienmitglied zum Schmusen und manchmal kommt er auch zu mir. Sogar meine Freundin Charlie das Meerschweinchen hat er akzeptiert und ist genauso fasziniert von ihr wie ich. Wir beide teilen uns eigentlich alles, sogar meinen geliebten Fensterplatz, von wo aus wir jetzt immer zusammen die kommenden Besucher in der Straße melden (aber mein Spielzeug teile ich nicht. Das ist meins! Alles! Aber damit kommt er schon klar)

Herzlichen Dank für meinen kleinen Bruder, Rumpel (mit Familie)

Nelly alias Julchen

Hallo! Nelly hier (ihr kennt mich vermutlich noch als Julchen).
Mittlerweile bin ich seit knapp einem Monat in Augsburg bei meiner neuen Familie und hier sehr zufrieden!        

Meine Katzenmama Katharina ist Teil einer Wohngemeinschaft und anscheinend ist es sehr selten, dass solche eine Katze anvertraut bekommen - Glück gehabt! Sie und ihre drei Mitbewohner haben alle schon mit Vierbeinern gelebt und sich ohne Haustier unwohl gefühlt.

Katharinas Mama brachte sie dann auf die Idee, bei euch nachzufragen, da sie ihre beiden Miezen auch schon von einem ehrenamtlichen Tierhelferverein vermittelt bekommen hatte und sehr zufrieden damit war.

Von all dem wusste ich natürlich zuerst noch nichts - ich war erst vor Kurzem zu einer Dame gezogen, die sich als "Pflegepatin" bezeichnete und sich sehr liebevoll um mich kümmerte.         

An einem Samstagabend kam dann Besuch - ich habe mich natürlich zuerst versteckt, aber die beiden sahen nett aus, also ließ ich mich doch kraulen. Ich hörte Satzfetzen wie "Das scheint ja super zu passen" und "Dann machen wir einen Termin aus". 
Termin? Oh je hoffentlich war das keine Falle und der Besuch Tierärztin!
Sicherheitshalber habe ich mich dann als sie in der darauffolgenden Woche wiederkam unter einen Schrank verkrochen und auf das Beste gehofft. Irgendwie haben mich die Patin und die Besucherin aber dann doch in meine Transportbox bekommen und in ein Auto gebracht!

Oh oh … Während der Fahrt konnte ich die Besucherin genauer mustern und ihr zuhören wie sie Dinge wie "neues Zuhause", "alles gut", "wir sind gleich da" und "wir haben dann Zeit uns in Ruhe kennenzulernen" sagte. Merkwürdig.

Nach der Autofahrt wurde ich in meiner Transportbox in eine Wohnung getragen, das ich nicht kannte - wenigstens roch es nicht nach Tierarzt!

Die Tür meiner Box wurde geöffnet aber die Reise, die neuen Gerüche, Geräusche und Menschen waren mir erst mal zu viel … die ersten zwei Tage habe ich beinahe ausschließlich unter Katharinas Bett verbracht. Am Abend des zweiten Tages habe ich beschlossen, mich mal im Zimmer umzusehen und mich Katharina zu nähern. Es wirkte alles ungefährlich und die Streicheleinheiten taten gut!
Seit dieser Nacht schlafe ich immer im Bett meiner Katzenmama - am liebsten unter der Decke und an ihrem Bauch, da ist es schön warm!         

Nach der ersten Eingewöhnung durfte ich langsam die anderen Zimmer der riesigen Wohnung erkunden. Überall gibt es Möglichkeiten, sich zu verstecken oder gemütlich zusammenzukugeln und zu dösen! Im Wohnzimmer steht eine große Palme mit der ich gerne spiele und meistens ist da auch jemand der mich streichelt oder mich bürstet (mein Fell bleibt ja nicht von selbst so wunderschön!).        

Ich habe in der letzten Woche auch festgestellt, dass meine Menschen mich mehr beachten wenn ich hin und wieder miaue. Katharina dachte am Anfang ich sei eine Katze die das nicht tut , aber so viel wie sie mit mir redet fände ich es unhöflich nie zu antworten … Wenn sie mich aus Richtung der Küche ruft bedanke ich mich schon auf dem Weg lautstark für das gute Essen, das sie mir immer bereitstellt und wenn sie mal nicht von selbst rechtzeitig daran denkt oder zu lange schläft erinnere ich sie mit vorsichtigem Pfotentippen auf ihre Nase daran.        

Neue Menschen beobachte ich zuerst, aber wenn Katharina sie zu mögen scheint und im selben Raum ist nähere ich mich ihnen vorsichtig indem ich sie umkreise und langsam immer näher komme, bis sie mich berühren dürfen. 
Der Staubsauger und die Kaffeemaschine machen mir inzwischen auch nichts mehr aus und ich erschrecke mich nur noch selten über Geräusche oder Menschen die plötzlich aus dem nichts aufzutauchen scheinen.        

Jetzt sieht mein Tagesablauf normalerweise so aus, dass ich Katharina sanft wecke wenn es Zeit für mein Frühstück ist und esse während sie sich einen Kaffee macht. Anschließend gibt es Katzengras am Fensterbrett und ich beobachte was sich draußen so tut. Katharina muss dann studieren (zum Glück von zu Hause aus!), da lasse ich ihr meistens ihre Ruhe und spiele in der Zeit oder lege mich nochmal hin. Naja … so geht es dann eigentlich auch den restlichen Tag weiter!        

Wenn ich genug von Katharina habe sind ja zum Glück spätestens am Abend die Anderen auch wieder da und meistens im Wohnzimmer und freuen sich über meine Gesellschaft. Wenn der Tag dann vorbei ist warte ich bis sich meine Katzenmama bettfertig gemacht hat (manchmal muss ich sie anfeuern, schneller zu machen) und lege mich mit ihr und ihrem Freund ins große Bett oder in meine Heizungshängematte oder in die bequeme Kuhle an meinem Kratzbaum.
Dann schlafen wir alle und am nächsten Tag geht's wieder von vorne los!        

Vielen Dank liebe Pfotenhelfer! 
Wir sind alle sehr, sehr, sehr zufrieden mit der aktuellen Situation und hätten uns den Weg dahin und auch die aktuelle Erreichbarkeit und Betreuung nicht besser wünschen oder vorstellen können!
Macht weiter so, damit ganz viele Menschen und Tiere zueinander finden und gemeinsam glücklich sein können! :)        

Roxie alias Feeli

Nachdem wir uns wieder eine Katze holen wollten, war sehr schnell klar, dass es ein Tier aus der Vermittlung sein sollte, das ein neues Zuhause braucht. Da unsere Nachbarin bei den Pfotenhelfern ist, war der Kontakt zu Frau Fannasch schnell hergestellt und sehr schnell waren auch Katzenbilder da. Ausgeschlossen, sich da nicht zu verlieben.

Frau Fannasch hat uns sehr gut beraten und so stand unsere Traumkatze bald fest. Zum Glück konnte sie noch eine Woche bis nach unserem Urlaub in der Pflegestelle bleiben. Alle noch ausstehenden Behandlungen und offenen Gesundheitsfragen wurden sehr sorgfältig erledigt und beantwortet.

Da sie so klein und zierlich ist haben wir sie in Fee umgetauft. Bei uns Zuhause angekommen hat sie sich allerdings nicht besonders feenhaft benommen. Sie hat sich innerhalb eines Tages eingelebt und ist überhaupt nicht schüchtern. Jetzt heißt sie Feeli.

Feeli ist wirklich unkompliziert. Sie ist sehr neugierig und immer dabei sobald sich im Haus etwas rührt. Wenn in der Früh noch keiner aufstehen und mit ihr spielen möchte, springt sie halt ins Waschbecken und jagt die Seife.

Lieblingsplatz 1: Rennmausfernsehen. Meistens sitzt sie nur davor oder tappt mit der Pfote an die Scheibe. Das stört die Mäuse nicht. Nur gegen die Scheibe springen mögen sie nicht so besonders, daran arbeiten wir noch.

Lieblingsplatz 2: Irgendein Familienmitglied, das leichtsinnigerweise auf der Couch Platz nimmt…wird zum Putz- und Schlafplatz verwendet.

Lieblingsplatz 3: Das Schuhregal. Da sie unsere Schuhbänder aufdröselt, müssen wir da jetzt allerdings Ordnung halten.

Wir bedanken uns bei den Pfotenhelfern, die uns gut betreuen und eine reibungslose Organisation möglich gemacht haben. Weiter so!

Luna

Unverhofft kommt oft – Die Geschichte der kleinen Luna

Ein Tag bevor wir unseren Sommerurlaub antraten, bekamen wir die Nachricht von Frau Fannasch mit der Bitte, die kleine Luna aufzunehmen. Da unsere Koffer schon gepackt sind und wir bald weg sein werden, hat Luna – dank der tollen Organisation der Pfotenhelfer – eine Woche bei einer anderen Pflegestelle verbracht.

Und so haben wir unsere Luna direkt nach unserer Ankunft abgeholt, obwohl wir eigentlich eine kleine Pause als Pflegestelle nehmen wollten.

Nach der Ankunft war Luna sehr gestresst und uns gegenüber distanziert. Nachdem sie fast den ganzen Abend im Arbeitszimmer verbracht hat, wollte sie doch nachschauen, was wir im Wohnzimmer so machen. Dennoch war sie noch sehr gestresst und reagierte bei unseren Annäherungsversuchen sehr gereizt.

Nach und nach kamen wir uns näher und sie zeigte uns von ihrer liebevollen Seite. Auch wenn sie nicht so verschmust ist wie wir uns eine Katze vorgestellt haben, haben wir uns trotzdem in Luna verliebt. Zu viele Streicheleinheiten gefallen ihr nicht, dennoch verbringt sie viel Zeit mit uns auf der Couch. Ansonsten behält sie uns am liebsten von ihrem Kratzbaum aus im Auge. Sie strahlt viel Ruhe aus und gibt uns durch ihren Charakter sehr viel Geborgenheit und Wärme

Inzwischen hat Luna die Wohnung für sich erobert und scheint sich sehr wohl zu fühlen. Wenn sie nicht gerade schläft oder für Fotos posiert, kickt sie Alukugeln durch die Wohnung – und das auch sehr sehr früh am Morgen.

Wir wollen uns beim gesamten Pfotenhelfer-Team und Frau Kerstin Fannasch dafür bedanken, dass sie uns bei all unseren Fragen unterstützt haben. Dadurch wurde uns die Unsicherheit abgenommen und wir fühlen uns sehr gut aufgehoben. Wir haben gelernt eine Beziehung zu unserer Luna aufzubauen und auf sie einzugehen. Inzwischen können wir uns nicht mehr vorstellen, ohne unsere Luna zu sein. Familie D.

Cookie

Cookie, die kleine Krawallbiene und die Patenschaft Versagerin

 

Liebes Pfotenhelfer Team,

ein Happy End mit hoffentlich einer langen Zukunft für Cookie. Eine Happy End Story schreiben?!

Aber diese Geschichte muss erzählt werden, mit all ihren Höhen und Tiefen.

 

Im Mai habe ich eine Nachricht von Frau Fannasch erhalten, sie haben ein neue Patenschaft für mich, eine kleine Krawallbiene?!

 

Ich war im Urlaub und war sehr überrascht…

Carla, die den Verein in allem was sie kann unterstützt, hat sofort an mich gedacht, als Partin. Ich habe JA gesagt….

Bei den ersten Bildern der kleinen Maus, konnte ich gar nicht glauben, dass wir es hier mit einer Krawallbiene zu tun haben, aber die nächsten Wochen haben gezeigt, lass dich nicht von dem ersten Eindruck blenden.

Gesagt, getan sie war da. Am Anfang sehr schüchtern und zurückhaltend

Aber nach und nach sind wir immer näher gerückt, auch mein Freund durfte sich ihr nähern, wobei es hieß, dass sie Männer gar nicht mag. Wir hatten eine tolle erste Woche , sie hat bei uns geschlafen und es war alles gut.

Der Morgen, es muss Ende Mai gewesen sein, hat leider ein anderes Gesicht von ihr gezeigt. Warum auch immer, wir wissen es bis heute nicht, sie ist um es mit meinen Worten zu sagen „ausgeflippt“. Sie hing mit ihren Zähnen an meinen Freund, ließ sich nicht abschütteln,

alles war voller Blut, der Schock saß tief.

Aber, das Team Pfotenhelfer hat sofort reagiert und mir gesagt was ich machen muss. Frau Fannasch war entsetzt und hat Herrn Doktor Schwarz in Gröbenzell sofort kontaktiert.

Am nächsten Tag war sie schon bei ihm und er hat sie ausgiebig untersucht. Seitdem bekommt sie Medikamente und entspannt sich von Tag zu Tag.

Ich könnte noch stundenlang über diese Geschichte schreiben, wir haben in den letzten Wochen viel erlebt, aber wir haben ein Happy End. Ich habe zwar versagt als Partin, es wird keine neue Pflegekatze mehr zu mir kommen, aber Cookie hat ein neues zu Hause. Wir, gemeinsam mit Frau Fannasch und dem Verein haben entschieden, dass die kleine Maus jetzt hier bei mir bleibt. Ich freue mich sehr, ich bin verliebt und sie darf bleiben.

An dieser Stelle möchte ich nochmal DANKE an das Pfotenhelfer Team sagen. Danke an Frau Fannasch, die mir mit ihrem persönlichen Besuch hier bei mir zu Hause viel Kraft gegeben hat, um selbstsicher gegenüber Cookie aufzutreten und auch ein dickes Danke an Dr. Schwarz. Er hat an Cookie geglaubt und den Verein und auch mir den Rücken gestärkt hat.

Wir werden euch berichten wie es uns geht und werden euch, viele viellee, ganz viellleee Fotos schicken.

Cookie und ich bleiben dem Verein treu und werden ihn auch weiterhin unterstützen. Wer weiß, vielleicht brauchen wir noch Zuwachs.

Viele Grüße, die Patin von Cookie

Emil

Unser Emil ist 9 Jahre alt und wohnt seit Februar bei uns. Nachdem er die ersten Monate extrem schreckhaft und geräuschempfindlich war, hat er sich mittlerweile super bei uns eingewöhnt. Es stört ihn gar nicht mehr, wenn die Kinder um ihn rumspringen, er bleibt einfach ganz entspannt daneben liegen. Sein Lieblingplatz sind die Betten von den Kindern.

Er weiss genau, wann Bettgeh-Zeit ist und ist der erste, der es sich im Bett gemütlich macht. Dann wird gekuschelt und wenn die Kinder eingeschlafen sind, springt er wieder raus und dann wird auf der Couch weitergeschmust. Er spielt auch sehr gerne und macht richtig hohe Luftsprünge dabei. Ausserdem kann er sich selbst mit der Pfote Leckerlis ins Mäulchen werfen.

Überhaupt frisst er für sein Leben gern, neben seinem Katzenfutter mag er gerne Joghurtbecher ausschlecken und man muss sehr aufpassen, dass er einem nicht das Essen vom Teller klaut. Emil liebt es, wenn man sich mit ihm beschäftigt, er möchte bei allem dabei sein und meistens schafft er es auch, sich irgendwie noch mit dazu zu quetschen. 

Er ist für jeden Schmarrn zu haben, sogar als Emil Potter durten die Kinder ihn verkleiden. Emil ist ein toller, lustiger Kater, der uns immer wieder zum lachen bringt und ein richtig guter Freund. Wir haben ihn sehr gern.

 

Vielen Dank, liebes Pfotenhelfer-Team von Franzi, Simon, Alex und Nicole

Susi

Liebes Team Pfotenhelfer,

 
wir sind durch Iris (Pfotenhelfer Teammitglied, Mitglied, Pflegemama)  auf Susi (Yorki) aufmerksam geworden.
 
Ihr Herrli ist gestorben und die Susi musste weg. Wir erklärten uns bereit,  Susi als Pflegplstelle bei uns aufzunehmen.
Am 3. Tag stand für uns fest, dass wir Susi nicht mehr hergeben können. Susi fühlte sich von Anfang an bei uns wohl. Wir mochten sie sowieso bei haben.
Und so beschlossen meine Frau Margot und ich (Mike der grösste Viecherdepp auf Gottes Erden) dass wir Susi nicht mehr hergeben.
Wir haben uns einen größeren Wohnwagen gekauft und fahren demnächst nach Kroatien mit unseren  Lieben.
Wir sind gut drauf und bedanken uns bei den Pfotenhelfern für Susi. Ein super Hund. Macht viel Spass und Freude.
Liebe Grüße, Mike und Margot - Schön dass es Euch gibt

Toto

Hallo liebes Pfotenhelfer-Team,
ich wohne jetzt seit Januar bei meinem neuen Frauchen und meinem Kumpel Chico. Wir sind extra in ein Haus mit Garten gezogen, damit wir alle genug Platz haben... so gefällt mir das!
Meine Macken lässt Frauchen mir nicht durchgehen, aber vielleicht fühl ich mich gerade deshalb so wohl hier.

Chico ist der beste Kumpel den ich mir denken kann. Ich grüße Euer ganzes Team und danke für Alles, was ihr für mich getan habt. Ich werde Euch nie vergessen!

Liebe Grüße und ein bisschen Sabber, Euer frecher Toto

Fenja alias Fine

Am Anfang war sie immer super aufgeregt und konnte nur schwer zur Ruhe kommen, aber nach ein paar Tagen mit neuen Regeln und hoher Konsequenz konnte sie sich schnell eingewöhnen. Jetzt ist sie ein total ausgeglichener und ruhiger Hund geworden, sodass viele unserer Nachbarn garnicht mitbekamen, dass wir jetzt einen Hund haben. Wir sind viel mit ihr unterwegs und sie liebt es neue Orte zu entdecken und mit uns zu schwimmen. Auch am Fahrrad läuft sie mit und rennt zu Anfang wie der Wind, danach läuft sie gemütlich neben her.  

Auch im Büro hat sie sich sehr gut eingewöhnt, obwohl sie am Anfang ein bisschen unsicher war. Jetzt freut sie sich aber über jeden der zu uns ins Büro zu Besuch kommt und mit ihr spielt. Sie hat so zu sagen alle um den Finger gewickelt.  

Anfang Juni sind wir auch den weiten Weg nach Hamburg mit dem Auto gefahren und sie hat es toll gemeistert und die ganze Zeit friedlich geschlafen. Mit den anderen Familienhunden hat sie sich auch total super verstanden und sie waren alle ein Herz und eine Seele.  

Wir freuen uns jeden Tag mehr darüber, dass sie nun zu unserem Leben gehört und sie gibt einem sooo viel zurück. Das ist einfach toll und wir hoffen, dass sie uns so lange wie möglich begleitet.

Nochmal vielen Dank für diese besondere Hündin und wir hoffen, dass es dir noch ganz lange gelingt tolle Menschen für ganz tolle Hunde und Katzen zu finden.  

Bluna

Wir sind alle ein bißchen Bluna....

Den Wunsch nach einem Hund hatten wir alle schon lange, besonders unsere Tochter, sie war letztendlich die treibende Kraft.Als wir das Bild von Bluna im Amperkurier sahen, war es Liebe auf den ersten Blick und es war klar, das ist unser Hund.Das wurde durch den ersten Besuch bei der Pflegefamilie noch verstärkt, als wir Sie kennen und lieben lernten. Auch mit der Pflegefamilie ging es uns so und wir sind seitdem befreundet.

Sie haben Bluna Super umsorgt und vorbereitet. Nach weiteren Besuchen und Spaziergängen unterschrieben wir einen Pflegevertrag auf Zeit und wir nahmen Sie mit zu uns. Sie fühlte sich sofort wohl bei uns und hat ihr neues Zuhause gleich angenommen. Bluna ist ein verrücktes Huhn und eine echte Kampfschmuserin, wir haben viel Spaß mit ihr. In der Hundeschule ist sie sehr lernwillig und voll dabei. Da wir keine Erfahrung mit Hundeerziehung haben, lernten wir auch viel Neues. Das ist zwar manchmal anstrengend und zeitaufwendig, macht aber jede Menge Spaß und wir würden das jedem Hundebesitzer wärmstens ans Herz legen.

Nach Ablauf der Probezeit trafen wir uns zu einem Gespräch mit Frau Fannasch von den Pfotenhelfern. Da wir keine erfahrenen Hundebesitzer sind, gab es da ein paar Bedenken, ob das für uns und Bluna passt. Durch viel Engagement und Arbeit an uns und mit Bluna, konnten wir diese Bedenken aus dem Weg räumen und erhielten den Übernahmevertrag.

Nun lebt Bluna schon seit ein paar Monaten bei uns und bereichert unser Leben jeden Tag aufs Neue.

Wir lieben die Spaziergänge mit ihr, toben auch einfach mal durch den Garten und natürlich wird viel gekuschelt und geschmust.
Sie ist ein toller Hund, ein Wirbelwind , ein Temperamentsbolzen, aber immer lieb und freundlich, ihr Motto "was sich bewegt, damit kann man auch spielen".

Diese Ulknudel passt genau zu uns und darum sind wir alle ein bißchen Bluna.

 

 
Wir bedanken uns bei Frau Fannasch und bei den Pflegeeltern Petra und Guido für den tollen Job, den tollen Hund und dass Sie uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.
 
Liebe Grüße Sabrina, Conny und Rudi mit Bluna

Baxter alias Ciao

Liebe Frau Fannasch, liebe Pfotenhelfer,
heute vor 4 Wochen ist Baxter alias Ciao bei uns eingezogen und wir sind total glücklich mit unserem Familienzuwachs.
Wir hatten uns immer einen Hund gewünscht, hatten aber immer ein wenig Bedenken einen Welpen zu uns zu nehmen. Um das Bedürfnis ein wenig zu stillen, haben wir verschiedenste Hunde unserer Freunde während deren Ferien gehütet und gewartet.    

Auf die Frage der Kinder, wann wir endlich einen eigenen Hund bekommen, habe ich immer geantwortet: “Der Richtige wird uns finden, den müssen wir nicht suchen“.
Und genauso war es. Meine Freundin machte mich auf Baxter aufmerksam, der bei Frau M. ein wunderbares Übergangszuhause gefunden hatte. Dank Frau Fannasch und den Pfotenhelfern ging dann alles ganz schnell und wie wir meinen, mit einem happy end für alle.    

Baxter passt hervorragend zu uns, er liebt es genau wie wir, draußen zu sein und spazieren zu gehen, joggen war er auch schon und Uuhause freut er sich über Ruhe und gutes Essen.

 

Er ist gut erzogen, manches üben wir noch, aber das macht ihm und uns Freude. Alles in allem war sein Einzug bei uns völlig unkompliziert und wir freuen uns alle jeden Tag über ihn.    

Vielen Dank noch einmal an die Pfotenhelfer und seine Patin.

Herzliche Grüße von Baxter und seiner neuen Familie

Seppi

Nachdem im Herbst 2017 mein Katzenmädchen Sammy durch Krankheit ihres Bruders Felix plötzlich Einzelkatze geworden war und ich ihr einen Kumpel an die Seite stellen wollte, bat ich Frau Fannasch um Hilfe.

Durch ihre große Erfahrung konnte sie mir recht bald einen Kater vorstellen, Seppi, 13 Jahre.

Zu diesem Zeitpunkt wohnte er in der Pflegestelle bei Diana mit seinem Rudel, einem anderen Kater und einer Kätzin.  Als ich ihn kennenlernen wollte, war er sehr schüchtern und wollte lieber hinter der Couch eingerollt in der Gardine liegen bleiben, meine mitgebrachten Leckerlis fand er trotzdem schmackhaft, die beiden Rudelkollegen fanden auch sehr gut, dass der Besuch was Gutes mitbringt.

Diana half mir, Seppi hinter der Couch hervorzuholen und ich konnte ihn kurz streicheln und mit ihm sprechen.

Seppi ist ein sehr hübscher Kater, 4 farbig milchkaffeefarben mit schwarzen Streifen und rund ums Kinn ist er weiß. Und ein bisschen grau ist auch noch dabei.

Ich habe mich eigentlich gleich dazu entschieden, ihn zu mit und Sammy zu holen.

Somit konnte ich also schon zum 2. Mal einer Fellnase von den Pfotenhelfern ein neues Zuhause zu geben.

Zuerst musste Seppi noch eine Zeitlang in der Pflegestelle bleiben, aber bald durfte ich ihn netterweise von Diana abholen und in sein neues Zuhause bringen.

Froh, der Transportbox entkommen zu sein, saß er erstmal unterm Bett und war natürlich verunsichert. Kurz danach wechselte er den Standort und machte es sich hinter der Couch im Gästezimmer bequem.

Da blieb er auch die nächsten Tage, kam aber immer raus, wenn ich ihm Futter brachte oder ihn kraulen wollte.

So nach und nach gewöhnte er sich an die neue Umgebung, an Sammy (die natürlich immer mitkam zu Seppi) und mich.

Er eroberte sich die Wohnung Stück für Stück und bald schon fand er die Couch klasse. Und er fühlte sich wohl.

Jetzt nach 3 Monaten bei uns hat er sich gut eingewöhnt. Zwar hat er noch Respekt vor der Sammy

(sie wird sauer, wenn es nicht das richtige Essen gibt), manchmal gibt es kleine  „Adoptiv- Geschwister – Streits“ , aber meistens läuft alles prima. Er ist sehr kuschelbedürftig, schläft nachts in meinem Bett und auch tagsüber ist das Bett meistens ein guter Platz zum Entspannen. Damit es schön kuschelig wird, hilft er auch beim Betten machen. Wenn der Hunger besonders groß ist, kann man auch mal nebeneinander futtern.

Dank Frau Fannasch und dem Superteam der Pfotenhelfer  habe ich jetzt wieder ein tolles Katzengespann.